Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Freundinnen und Freunde!

Die Gespräche und der Meinungsaustausch mit den Bürgerinnen und Bürgern unseres Ortes, unseres Bezirks Mödling und unseres Bundeslandes Niederösterreich sind mir äußerst wichtig und bilden die Basis meiner politischen Arbeit: Im Zeichen des Miteinander und des Dialoges Projekte zu entwickeln und mit einem klarem Blick nach vorne und mit festem Willen gemeinsam den Herausforderungen der Zeit und der Zukunft zu begegnen.

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Dieses Anliegen, das ich seit meinem Amtsantritt als Bürgermeister unserer Marktgemeinde bzw als Landtagsabgeordneter für den Bezirk Mödling im Land Niederösterreich konsequent verfolge, hat unter anderem dazu geführt, dass Perchtoldsdorf heute in vielen Bereichen wie etwa Umweltschutz, Energie, Nachhaltigkeit, Infrastruktur, Kinderbetreuung, Mobilität usw. als beispielgebend dasteht.

Das Bemühen um Konsens, um die Berücksichtigung möglichst aller Interessen sowie das damit verbundene Vermeiden von Ausgrenzungen haben speziell in unserem Ort ein politisches Klima geschaffen, das es wohl den meisten Menschen ermöglicht, hier nicht einfach ihren Wohnsitz zu haben, sondern hier wirklich gerne zu leben. Das Einbeziehen der Bürgerinnen und Bürger und das zeitgerechte Wahrnehmen Ihrer Anliegen verhindern nicht nur politischen Stillstand und festgefahrene Fronten bei einzelnen Projekten, sondern vor allem auch jene "Krankheitssymptome", die das Zusammenleben auf demokratischer Basis in unserer Gesellschaft so oft erschweren und belasten: Politikverdrossenheit, das Gefühl der Ohnmacht, des Ausgeliefertseins und des Ignoriertwerdens.

Ich möchte daher Sie und alle Menschen, die sich für Perchtoldsdorf, den Bezirk Mödling und das Land Niederösterreich interessieren oder sich engagieren wollen herzlich einladen, mit mir diesen Weg des Dialoges weiter zu intensivieren und so aktiv an der Gestaltung unsers Zusammenlebens in unserer Gemeinde mitzuwirken!

 

Gemeinsam für die Gemeinde Perchtoldsdorf, den Bezirk Mödling und das Land Niederösterreich!

Herzlichst Ihr

Martin Schuster


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Trauer um Donauwörths Alt-Oberbürgermeister Ehrenbürger Dr. Alfred Böswald

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Trauer um Donauwörths Alt-Oberbürgermeister Ehrenbürger Dr. Alfred Böswald

Mit Donauwörths Alt-Oberbürgermeister Dr. Alfred Böswald ist am 2. November der letzte lebende Initiator der Städtepartnerschaft zwischen „Nordschwabens freundlicher Mitte“ und der Marktgemeinde Perchtoldsdorf verstorben.

Alfred Böswald widmete sein Leben der Verbindung zwischen kulturellem Enthusiasmus und politischer Entschlusskraft.  Nach dem Abitur bezog er die Münchner Universität, kehrte nach Donauwörth als promovierter Historiker zurück und stieg nach ersten Erfahrungen in der Jugendpolitik 1966 als Kreisrat in die Gestaltung seiner Lebensumgebung ein.  Dabei brachte er beste Voraussetzungen mit, wie Zeitgenossen bereits damals feststellten: „Dr. Böswald ist humanistisch umfassend gebildet und sprüht vor Esprit und Schlagfertigkeit. Seine Rhetorik ist glänzend, und seine Ausstrahlungskraft beeindruckt.“

Von 1970 bis 1998 Erster Bürgermeister und danach bis 2002 Oberbürgermeister Donauwörths, hat er seine Stadt im Spannungsfeld zwischen Tradition und Zukunftsfähigkeit entwickelt. Eine Herzensangelegenheit war ihm dabei die 1973 abgeschlossene Städtepartnerschaft: „Wenn ich von Freundschaft und ihrem wohltuenden Miteinander rede, dann drängt sich ein Blick auf die Partnerschaft zwischen Donauwörth und dem niederösterreichischen Weinort Perchtoldsdorf am Rande des Wiener Waldes geradezu auf“, resümierte der polyglotte Weltbürger einmal.

Das Wirken Alfred Böswalds, dessen letzte Lebensjahre von intensiver Reisetätigkeit und kulturellen Initiativen gleichermaßen wie gesundheitlichen Schwierigkeiten geprägt waren, war neben zahlreichen deutschen und bayrischen Auszeichnungen Inhaber des Goldenes Ehrenzeichens der Republik Österreich und Ehrenringträger sowie seit 1998 Ehrenbürger der Marktgemeinde Perchtoldsdorf, deren Anteilnahme der Gattin Ria, den zahlreichen Kindern und Enkelkindern gilt.

 

 

 

Fotocredit: Pressefoto Ing. Walter Paminger



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