Main area
.

Gemeinde ermöglicht Grippeimpfung - Sozial gewichtete finanzielle Unterstützung für Risikogruppen

Gemeinde ermöglicht Grippeimpfung - Sozial gewichtete finanzielle Unterstützung für Risikogruppen

Fast jedes Jahr kommt es laut Impfplan des Gesundheitsministeriums in den Herbst-/Wintermonaten (typischerweise zwischen Dezember und März) zu einer Influenza-Epidemie. Ärzte und Apotheker sind sich einig, dass gerade im bevorstehenden Corona-Winter der Impfschutz für ältere Menschen von besonderer Bedeutung ist. Daher ist das Grippe-Serum ein auf dem Weltmarkt besonders gefragtes Produkt, bei dem Kontingente und Marktzugang über die tatsächliche Verfügbarkeit entscheiden. Für die Marktgemeinde Perchtoldsdorf, die seit fünfzehn Jahren eine Gratis-Impfaktion anbietet, ist klar, dass diese Bemühungen unbedingt fortzusetzen und noch treffsicherer auszurichten sind.

Fortsetzung der Impfaktion im heurigen Herbst

Während im Landes-Pflege-und Betreuungszentrum „Beatrixheim“ bei den stationär Betreuten eine hohe Durchimpfung bereits erfolgt ist, geht es nun darum, ein Angebot für interessierte Bürger/innen der älteren Generation zu legen, wie Gesundheitsreferentin GfGR Andrea Kö mit den Obleuten der großen örtlichen Seniorenorganisationen, GR Johanna Mayerhofer und GR Mag. Anton Plessl, betont.

Engpässe bei Impfstoff erfordern neue Herangehensweise

Die geplante Impfstoff-Gutscheinausgabe im Oktober wird auf Grund der Engpässe in dieser Form nicht durchgeführt werden können. Die Marktgemeinde wird aber ihr bestehendes Modell der Gratis-Grippeimpfung (Serum und Impfung) für Mindestsicherungsempfänger- und Ausgleichszulagenbezieher/innen weiter anbieten. „Für den Personenkreis ab 60 Jahren sind wir dabei, ein Fördermodell auszuarbeiten“, so Gesundheitsreferentin Kö, die im Gemeindevorstand am 14. Oktober einen entsprechenden Antrag einbringen wird.

Fotocredit: Marktgemeinde Perchtoldsdorf /zVg
Gesundheitsreferentin GfR Andrea Kö (Mitte) mit den in der Seniorenarbeit tätigen Gemeinderatskollegen Johanna Mayerhofer (l.) und Anton Plessl (r.) arbeiten daran, für die Risikogruppen auch heuer wieder Impfschutz bei Grippe anbieten zu können.



zurück