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Perchtoldsdorf ist auf Wiener Parkpickerl-Pläne vorbereitet

Perchtoldsdorf ist auf Wiener Parkpickerl-Pläne vorbereitet

Der heute medial transportierte Vorstoß der Stadt Wien, flächendeckend im Stadtgebiet das Parkpickerl einzuführen, trifft die Marktgemeinde Perchtoldsdorf keinesfalls unvorbereitet. In den letzten Jahren hat sich die Gemeinde bürgerbeteiligt und intensiv im Zuge der Erstellung des Mobilitätskonzepts mobil2030 mit den unterschiedlichsten Verkehrsaspekten beschäftigt: „In einem eigenen Themenbereich von mobil2030 ist der ruhende Verkehr abgebildet und thematisiert worden“, erzählt Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Christian Apl.

Eigener Themenbereich „ruhender Verkehr“ als Ideenspeicher

Im Dezember letzten Jahres wurde schließlich das Mobilitätskonzept „mobil2030“ gemeinsam mit der Änderung des örtlichen Raumordnungsprogramms und des Bebauungsplanes vom Gemeinderat beschlossen. „Es liegen umsetzungsreife Konzepte am Tisch, die allerdings noch feinabgestimmt und in den Gremien beraten werden müssen“, so Ortschef Bürgermeister Schuster, „letztlich auch abhängig von den Details der Wiener Entscheidungen, die wir natürlich berücksichtigen wollen.“

Kurzparkzonenvariante mit Bedacht auf Anrainersituation

In der örtlichen Diskussion hat sich das Modell einer gebührenfreien Kurzparkzone in den Randbereichen von Perchtoldsdorf als der zweckmäßigste Zugang herausgestellt. In diese Richtung wird weitergearbeitet, wobei die Anwohner/innen in den jeweiligen Straßenzügen auf Antrag von der beschränkten Abstelldauer ausgenommen werden sollen.

Eine erste derartige Zonierung wurde unter dem Titel „Sonnberg Nord“ im Nahfeld des Schulkomplexes Santa Christiana in Rodaun ausgewiesen. Die entsprechenden Beschlüsse auf Gemeindeseite liegen vor und sind bereits der Bezirkshauptmannschaft zur letztgültigen Verordnung übermittelt worden.

Fotocredit: Marktgemeinde Perchtoldsdorf / zVg
Archivbild Bürgermeister Martin Schuster und Liesings Bezirksvorsteher Gerald Bischof: Mit Verschärfungen in der Parkplatzsituation wird zukünftig auf beiden Seiten der Ketzergasse zu rechnen sein.



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