Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Freundinnen und Freunde!

Die Gespräche und der Meinungsaustausch mit den Bürgerinnen und Bürgern unseres Ortes, unseres Bezirks Mödling und unseres Bundeslandes Niederösterreich sind mir äußerst wichtig und bilden die Basis meiner politischen Arbeit: Im Zeichen des Miteinander und des Dialoges Projekte zu entwickeln und mit einem klarem Blick nach vorne und mit festem Willen gemeinsam den Herausforderungen der Zeit und der Zukunft zu begegnen.

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Dieses Anliegen, das ich seit meinem Amtsantritt als Bürgermeister unserer Marktgemeinde bzw als Landtagsabgeordneter für den Bezirk Mödling im Land Niederösterreich konsequent verfolge, hat unter anderem dazu geführt, dass Perchtoldsdorf heute in vielen Bereichen wie etwa Umweltschutz, Energie, Nachhaltigkeit, Infrastruktur, Kinderbetreuung, Mobilität usw. als beispielgebend dasteht.

Das Bemühen um Konsens, um die Berücksichtigung möglichst aller Interessen sowie das damit verbundene Vermeiden von Ausgrenzungen haben speziell in unserem Ort ein politisches Klima geschaffen, das es wohl den meisten Menschen ermöglicht, hier nicht einfach ihren Wohnsitz zu haben, sondern hier wirklich gerne zu leben. Das Einbeziehen der Bürgerinnen und Bürger und das zeitgerechte Wahrnehmen Ihrer Anliegen verhindern nicht nur politischen Stillstand und festgefahrene Fronten bei einzelnen Projekten, sondern vor allem auch jene "Krankheitssymptome", die das Zusammenleben auf demokratischer Basis in unserer Gesellschaft so oft erschweren und belasten: Politikverdrossenheit, das Gefühl der Ohnmacht, des Ausgeliefertseins und des Ignoriertwerdens.

Ich möchte daher Sie und alle Menschen, die sich für Perchtoldsdorf, den Bezirk Mödling und das Land Niederösterreich interessieren oder sich engagieren wollen herzlich einladen, mit mir diesen Weg des Dialoges weiter zu intensivieren und so aktiv an der Gestaltung unsers Zusammenlebens in unserer Gemeinde mitzuwirken!

 

Gemeinsam für die Gemeinde Perchtoldsdorf, den Bezirk Mödling und das Land Niederösterreich!

Herzlichst Ihr

Martin Schuster


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Dreistufige Bausperre und Abbruchverbot für Altbauten - Einstimmige Maßnahmen für Ortsbildschutz

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Dreistufige Bausperre und Abbruchverbot für Altbauten - Einstimmige Maßnahmen für Ortsbildschutz

Die Marktgemeinde Perchtoldsdorf setzt ihren restriktiven Kurs hinsichtlich unverträglicher Neubauten fort. Bereits in der März-Sitzung des Gemeinderates wurde eine Bausperre für das Bauland-Kerngebiet erlassen. Parallel dazu wurde ein Arbeitskreis ins Leben gerufen, um sich mit den Themen des Zentrums und dessen zukünftigen Entwicklung auseinander zu setzen. In seiner heutigen Sitzung hat der Gemeinderat in einstimmigen Beschlüssen seine Schutzbemühungen noch weiter ausgedehnt. Ein Abbruchverbot für Bauten, die vor dem 1. 1. 1945 errichtet wurden, soll das tradierte und gewachsene Erscheinungsbild der Fassaden bewahren. Betroffen von dieser Maßnahme ist das Ortszentrum, wo bereits eine Bausperre gilt.

Für das „Cottagegebiet“, den ab Ende des 19. Jahrhunderts erschlossenen Siedlungsbereich rund um die Sonnbergstraße, Walzengasse, Elisabethstraße oder Kunigundbergstraße mit ihrer Villensubstanz vom Historismus bis zur Neuen Sachlichkeit der Zwischenkriegsjahre, hat der Gemeinderat eine Schutzzone ausgewiesen und ebenfalls ein Abbruchverbot für Bauwerke, die älter als 1945 sind, erlassen.

Baureferent Dr. Jan Cernelic, der die Verordnungen ausgearbeitet hat, erläutert: „In den ausgewiesenen Bereichen besteht die Zielrichtung in der Bewahrung wertvoller Gebäudestrukturen, in der Häusercharakteristik und im Schutz der Ensembles im Erscheinungsbild der Straßenzüge“.

Eine weitere Bausperre hat die Struktur von Bauparzellen zum Gegenstand. „Hier geht es darum“, sagt Bürgermeister Martin Schuster, „die bislang im Bauland-Kern- und Bauland-Wohngebiet für geschlossene Verbauung vorhandene Parzellen-Mindestgröße von 300 auf 500 Quadratmeter aufzustocken“. Die Herausforderung während der Bausperre, die als „Stopp-Taste“ fungiert, besteht darin, mit den Instrumenten des Bebauungsplanes und der Bebauungsvorschriften in Verbindung mit der örtlichen Raumordnung einen verbindlichen und zukunftssicheren Rahmen zu definieren, um die hohe Lebensqualität und das tradierte Erscheinungsbild des Ortskerns abzusichern.

Fotocredit: Marktgemeinde Perchtoldsdorf/Helmut Strohmer



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