Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Freundinnen und Freunde!

Die Gespräche und der Meinungsaustausch mit den Bürgerinnen und Bürgern unseres Ortes, unseres Bezirks Mödling und unseres Bundeslandes Niederösterreich sind mir äußerst wichtig und bilden die Basis meiner politischen Arbeit: Im Zeichen des Miteinander und des Dialoges Projekte zu entwickeln und mit einem klarem Blick nach vorne und mit festem Willen gemeinsam den Herausforderungen der Zeit und der Zukunft zu begegnen.

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Dieses Anliegen, das ich seit meinem Amtsantritt als Bürgermeister unserer Marktgemeinde bzw als Landtagsabgeordneter für den Bezirk Mödling im Land Niederösterreich konsequent verfolge, hat unter anderem dazu geführt, dass Perchtoldsdorf heute in vielen Bereichen wie etwa Umweltschutz, Energie, Nachhaltigkeit, Infrastruktur, Kinderbetreuung, Mobilität usw. als beispielgebend dasteht.

Das Bemühen um Konsens, um die Berücksichtigung möglichst aller Interessen sowie das damit verbundene Vermeiden von Ausgrenzungen haben speziell in unserem Ort ein politisches Klima geschaffen, das es wohl den meisten Menschen ermöglicht, hier nicht einfach ihren Wohnsitz zu haben, sondern hier wirklich gerne zu leben. Das Einbeziehen der Bürgerinnen und Bürger und das zeitgerechte Wahrnehmen Ihrer Anliegen verhindern nicht nur politischen Stillstand und festgefahrene Fronten bei einzelnen Projekten, sondern vor allem auch jene "Krankheitssymptome", die das Zusammenleben auf demokratischer Basis in unserer Gesellschaft so oft erschweren und belasten: Politikverdrossenheit, das Gefühl der Ohnmacht, des Ausgeliefertseins und des Ignoriertwerdens.

Ich möchte daher Sie und alle Menschen, die sich für Perchtoldsdorf, den Bezirk Mödling und das Land Niederösterreich interessieren oder sich engagieren wollen herzlich einladen, mit mir diesen Weg des Dialoges weiter zu intensivieren und so aktiv an der Gestaltung unsers Zusammenlebens in unserer Gemeinde mitzuwirken!

 

Gemeinsam für die Gemeinde Perchtoldsdorf, den Bezirk Mödling und das Land Niederösterreich!

Herzlichst Ihr

Martin Schuster


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Breiter Widerstand gegen Wiener Citymaut

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Breiter Widerstand gegen Wiener Citymaut

Bei der Volksbefragung 2010 haben 74,85 Prozent der Wiener gegen die Citymaut gestimmt. Bei den direkten Mödlinger Nachbarn, den Liesingern, waren es sogar 79,7 Prozent, die sich ausdrücklich gegen eine Citymaut ausgesprochen haben. Umso seltsamer mutet das Ansinnen der Wiener Vizebürgermeisterin an, nun doch eine Citymaut einführen zu wollen. In Niederösterreich formiert sich eine breite Front der Ablehnung über Parteigrenzen hinweg. Das Motto lautet: Miteinander statt gegeneinander.

Landtagsabgeordneter Martin Schuster, setzt auf attraktive Lösungen im Verkehr: "Anstelle von den heutigen Irreführungen sollten wir wieder attraktive Lösungen in den Mittelpunkt stellen. Mit dem konsequenten Park & Ride-Anlagenausbau setzen wir in NÖ bereits ein klares Signal. Wir in NÖ haben so viele Park & Ride-Plätze wie alle anderen Bundesländer zusammen – denn wir zählen 38.500 kostenlose PKW-Stellplätze und 23.500 Fahrrad-Abstellplätze. So können wir vernünftige alltagsgerechte Lösungen für alle Pendlerinnen und Pendler bieten“.

VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner bei einer Pressekonferenz in Perchtoldssdorf: „Der Raum Wien, das sind nicht nur 1,9 Mio. Wiener, das sind 2,9 Mio. Menschen aus Wien, NÖ und auch aus dem Burgenland. Ein Lebens- und Wirtschaftsraum – jeder vierte NÖ Arbeitnehmer arbeitet in Wien, jeden vierten Job in Wien macht kein Wiener. Wien und NÖ sind unverwechselbar – ob Wiener Schmäh oder NÖ Selbstbewusstsein – aber sie sind auch untrennbar miteinander verbunden. Unsere Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hat einen neuen Stil und ein neues Miteinander vorgegeben – ein Miteinander auch über Partei- und Landesgrenzen hinaus. Niemand hat ein Patent auf die besten Ideen, diese gilt es im Miteinander zu finden und umzusetzen. Wir müssen in Räumen denken, in denen die Menschen leben und dürfen dabei an Landesgrenzen nicht halt machen. Es wird Zeit, gemeinsame Herausforderungen auch gemeinsam zu lösen. Die Citymaut Idee der grünen Verkehrsstadträtin Vassilakou ist kleingeistig, engstirnig und kurzsichtig – wer klein, eng und kurz denk, ist nicht dafür geeignet große Herausforderungen zu bewältigen“.

Ebner weiter: „Eine Citymaut ist nichts anderes als eine Pendler Steuer, die fleißigen Landsleuten rund 500 Euro pro Jahr kosten würde. Stellen Sie sich vor, wenn jedes Bundesland so handeln würde und eine eigene Maut einhebt, um seine Nachbarn zu schröpfen. Kein Wunder, dass Volkspartei, SPÖ und FPÖ zumindest in NÖ und dem Burgenland und auch die Bundesregierung geschlossen gegen eine City-Maut auftreten. Enttäuscht bin ich von den Grünen in NÖ, die lieber Steigbügelhalter für die Wiener Grünen sind, statt auf Seiten der Vernunft zu stehen. Mit dem heutigen Aktionstag wollen wir unser Nein zur City-Maut deutlich untermauern. Wir wollen aber nicht nur Nein sagen, sondern auch neue Wege aufzeigen und im wahrsten Sinn des Wortes auf Wien zugehen. Wien wurde in den letzten Jahren vom Verkehrsknotenpunkt zum verkehrstechnischen Flaschenhals. Und die Antwort auf länderübergreifende Verkehrsströme heißt länderübergreifende Verkehrsverbindungen. Wir in NÖ gehen im wahrsten Sinn des Wortes auf Wien zu, im Rahmen unseres Mobilitätspakets. Mit einer Prüfung zum Ausbau der Wiener U-Bahn nach NÖ, mit einer Erhöhung der Taktfrequenz nach Wien, mit 6.800 neuen PKW-Stellplätzen und 3.200 neuen Zweirad-Stellplätzen in den letzten 5 Jahren. Im Straßenbereich wollen wir nicht nur den Lobau-Tunnel, sondern in weiterer Folge den Bau und Ausbau von S1 und S8, sowie einen 3-spurigen Ausbau der A22 bei Stockerau und eine zweite Rampe von der S5 auf die A22. Wir fordern die grüne Verkehrsstadträtin auf, endlich das Richtige zu tun und auch das Miteinander ins Zentrum zu stellen, damit wir in Fragen der Mobilität endlich vorankommen“.

Hier geht's zum Video von der Pressekonferenz in Perchtoldsdorf



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