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Rekordauslastung für Perchtoldsdorfer Sommerspiele im Burghof

Rekordauslastung für Perchtoldsdorfer Sommerspiele im Burghof

Am 4. September ging in Perchtoldsdorf eine ungewöhnliche Sommerspiele-Saison zu Ende: Wegen der Corona-Pandemie war die Premiere um einen Monat auf Anfang August verschoben und die Zuschauertribüne auf 760 Sitzplätze vergrößert worden, von denen wegen der Abstandsregeln allerdings nur die Hälfte genutzt werden konnte, dennoch gab es eine Rekordauslastung für „Romeo und Julia“.

Mit ihrer wunderbar geglückten und sinnlichen Inszenierung von Shakespeares zeitlosem Klassiker „Romeo und Julia“ mit Lena Kalisch und Valentin Postlmayr in den Titelrollen des bekanntesten Liebesdramas der Theatergeschichte begeisterte Veronika Glatzner nicht nur das Perchtoldsdorfer Stammpublikum, sondern konnte auch viele junge Zuschauer mobilisieren. So positiv wie die künstlerische Bilanz dieser ungewöhnlichen Saison ist mit den erzielten 96 Prozent auch die diesjährige Auslastung, 6.255 Besucherinnen/Besucher kamen in die insgesamt 17 Vorstellungen. Intendant Michael Sturminger sieht sich darin bestätigt, „dass Kulturleben auch in Corona-Zeiten gelingt und weiterhin gelingen wird“.

Perchtoldsdorf hat 2020 ein starkes Signal gesetzt

Dass Perchtoldsdorf in diesem schwierigen Jahr ein derart starkes Zeichen setzen konnte, hat laut Kulturreferentin GfGR Brigitte Sommerbauer „auch ganz viel mit dem Vertrauen zu tun, das uns von Seiten unserer Partner aus der Wirtschaft, von Bund und Land Niederösterreich von Beginn an entgegengebracht wurde.“ Es ist ein „geglücktes Experiment“ und ich freue mich über das Rekordergebnis. Dass auch das Wetter mitgespielt hat, war heuer besonders wichtig, da es Corona-bedingt keine Indoor-Ausweichmöglichkeit in den Neuen Burgsaal gab.

Fotocredit: Sophia Wiegele
Künstlerische Höchstleistungen und Rekordauslastung für Shakespeares Liebesdrama im Perchtoldsdorfer Burghof.



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