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Patenschaft für Bio-Bienenvölker - Marktgemeinde fördert Erhalt der Biodiversität

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Nachhaltigkeitsmanagerin Kerstin Reißner, Bürgermeister Martin Schuster und Bio-Imker Georg Fink (v.l.n.r.)

Die Zahl der Schmetterlinge ist in Österreich auf einen noch nie dagewesenen Minimalwert geschrumpft. Mehr als die Hälfte aller Insekten sind in ihrem Bestand gefährdet und immer mehr Imker beklagen das Sterben ihrer Völker. Die Marktgemeinde Perchtoldsdorf steuert hier gemeinsam mit weiteren Bezirksgemeinden aktiv dagegen.

Neben dem Erhalt von Blühstreifen und dem Verzicht auf Glyphosat im Gemeindebereich ermöglicht die Marktgemeinde Perchtoldsdorf jetzt drei Bio-Bienenvölkern mit rund 100.000 Honigbienen ein gesundes Leben in den Perchtoldsdorfer Grünflächen.

 

Unter der Leitung des engagierten Bio-Imkers Georg Fink werden in diesen Tagen drei Bienenstöcke am Dach des alten Rathauses aufgestellt. „Wir wollen damit einen wirkungsvollen Beitrag gegen das Bienensterben leisten“, erläutert Bürgermeister Martin Schuster die Beweggründe, „und fördern zugleich die die ständig sinkende Biodiversität heimischer Blühpflanzen“. Eine Honigbiene bestäubt täglich 3.000 Blüten und ist damit der effizienteste Bestäuber unter den Insekten.

 

Als Partner fungiert der Perchtoldsdorfer Bio-Imker Georg Fink: „Mir ist wichtig, dass es meinen Bienen rundum gut geht, weil ich lieber hochwertige Lebensmittel als bloß Nahrung produziere.“  Für die Bio-Zertifizierung gelten strenge Maßstäbe, beginnend bei der Herkunft des Futters für die Jungvölker. Nach der Ernte wird der Bio-Honig aus dem Perchtoldsdorfer Begrisch-Park und angrenzenden Grünflächen wie dem Hochberg im InfoCenter, Rathaus, Marktplatz 10, erhältlich sein.

 

 

Bildcredit: Marktgemeinde Perchtoldsdorf



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