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"Onkel Wanja" bei den Sommerspielen

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VizeBGM Brigitte Sommerbauer (li.) und Sommerspiele-Regisseur Michael Sturminger

Anton Tschechows „Onkel Wanja“ oft als das persönlichste Stück des russischen Schriftstellers und Arztes bezeichnet. Der 1899 in Moskau uraufgeführte Klassiker rund um den Arzt Astrow, der als „Alter Ego“ Tschechows interpretiert wird, wird von Erfolgsregisseur Michael Sturminger neu interpretiert.

Trotz der für die russische Gesellschaft des späten 19. Jahrhunderts typischen Grundhaltung des „Skutschno“ – einer untätigen seelischen Leere, die aber mit heftiger Sehnsucht gepaart ist – werden die Figuren Tschechows als höchst agile, dem Leben durchaus zugewandte Gesellschaft modelliert. Dafür sorgt schon die Besetzung von Andreas Patton in der Hauptrolle des Professors. Ihm zur Seite stehen ebenso großartige Schauspielerinnen und Schauspieler wie der deutsche Film- und Theaterschauspieler Jörg Witte als Onkel Wanja, die hochkarätige Michou Friesz als Wanjas Mutter Maria Wassiljewna, die soeben filmpreisgekrönte Inge Maux als betagte Kinderfrau Marina und die beiden hochtalentierten jungen Schauspielerinnen Laura Laufenberg und Virginia Hartmann als Sonja und Elena.

„Im Perchtoldsdorfer Burghof hat das anspruchsvolle Sommertheater Tradition. Mit Anton Tschechow schreiben wir diese Erfolgseschichte heuer fort“, erklärt Perchtoldsdorfs Vizebürgermeisterin und Kulturreferentin Brigitte Sommerbauer.

Premiere feiert „Onkel Wanja“ am 27. Juni 2019, gespielt wird bis 27. Juli vor der Kulisse der historischen Perchtoldsdorfer Herzogsburg. Auch schon Tradition in Perchtoldsdorf: „Vor jeder Aufführung wird eine Stückeinführung angeboten und ein ganzes Bündel an flankierenden Veranstaltungen machen Perchtoldsdorf zum Schauplatz eines umfassenden Theatererlebnisses“, so Sommerbauer abschließend.

Foto © Ing. Walter Paminger



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