Martin Schuster
  Abgeordneter zum NÖ Landtag  
  Bürgermeister von Perchtoldsdorf

NÖ Pflege- und Förderzentrum in der Theresienau eröffnet

Mit einem feierlichen Festakt mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll konnte am 19. Oktober das Pflege und Förderzentrum in der Theresienau seiner Bestimmung übergeben werden. Der Landeshauptmann, der dem Perchtoldsdorfer Heim durch sein Patenkind Jimmy besonders verbunden ist, bezeichnete den Neubau der Einrichtung als "wichtiges Signal in unserer Zeit, die viel von Solidarität und Miteinander spricht“. Erwin Pröll  bekannte sich in seiner Rede zum breiten sozialen Engagement des Landes Niederösterreich und betonte, dass  für die Menschlichkeit in einer Region Geld da sein müsste, weil diese Investitionen die Maßzahlen für den sozialen und kulturellen Status einer Gesellschaft seien. Insbesonders zeigte sich der Landeshauptmann von der Freude in den Herzen des Teams rund um Direktorin Ulrike Götterer angetan

Der zuständige Gruppenleiter der Landesverwaltung Dr. Otto Huber und ich ließen in Moderation von Isabell Pannagl, die selbst als Praktikant im „Schwedenstift“ gearbeitet hatte, den Werdegang des Hauses passieren und verwiesen auf das intensive Angebot des Pflege- und Förderzentrums, das nun die Nachfolge des "Schwedenstifts“ am Leonhardiberg antritt.

In dem nach zweieinhalbjähriger Bauzeit mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 11 Millionen Euro fertig gestellten Pflege- und Förderzentrum Perchtoldsdorf werden 60 Klienten – Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit angeborener oder erworbener Behinderung – von einem multiprofessionellen Team, bestehend aus diplomierten Pflegekräften, PflegehelferInnen, FachsozialarbeiterInnen, BehindertenbetreuerInnen, SozialpädagogInnen, TherapeutInnen sowie Ärztinnen und Ärzten (insgesamt 73 MitarbeiterInnen) betreut. Als Betreuungsformen angeboten werden die Langzeitpflege, die Kurzzeitunterbringung und die Tagesstättenbetreuung. Insgesamt gibt es sechs Wohngruppen. Zwei Wohngruppen sind teilmobilen Jugendlichen (meist Pflegestufe 7) vorbehalten, eine zehn schwerstbehinderten Erwachsenen, eine weitere dient diesen als Tagesstätte, die beiden restlichen Gruppen differenzieren nach dem Grad des medizinischen Aufwandes bis hin zum Wachkoma.  An das Haus angeschlossen ist auch ein neuer Landeskindergarten.

Nicht übersiedeln wird der Name "Schwedenstift“,  der am Altstandort am Leonhardiberg vom in Planung befindlichen Kinderbetreuungszentrum übernommen wird.

Freude über das neue Pflege- und Förderzentrum: (v.l.n.r.): Dir. Ulrike Götterer, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Gruppenleiter Dr. Otto Huber und Bezirkshauptmann Dr. Philipp Enzinger.

Foto: Walter Paminger