Martin Schuster
  Abgeordneter zum NÖ Landtag  
  Bürgermeister von Perchtoldsdorf

Sightseeing – neu in Perchtoldsdorf:

Yes, we scan!

Als erste Fremdenverkehrsgemeinde Österreichs setzt die Marktgemeinde Perchtoldsdorf  gemeinsam mit dem TOP – Tourismus- und Ortsverschönerungsverein Perchtoldsdorf ein neues Informationssystem ein, um Besucher und Gäste, die ein Smartphone mit sich führen, mittels QR-Code über seine Sehenswürdigkeiten zu informieren.

Wer in jüngster Zeit aufmerksam durch das Zentrum Perchtoldsdorfs gegangen ist, dem sind die attraktiven Acrylglas-Schilder auf historisch bedeutsamen Gebäuden bereits aufgefallen. Darauf zu sehen:  Der Name des Objektes und darunter ein ca.  8x8 cm  großer QR-Code.  Was dahinter steckt offenbart sich, wenn man ein Smartphone mit einem QR-Code – Reader (kostenlos downloadbar) auf das Schild richtet.  Denn ab sofort  gilt  für  alle, die an Ort und Stelle mehr über eine Sehenswürdigkeit erfahren möchten: "Yes, we scan!"

QR-Code liefert Infos in Wort, Bild, Video und Ton

Einmal erfasst öffnet  der QR-Code in Sekundenschnelle ein Fenster mit einem ausführlichen Informationstext (Deutsch oder  Englisch) zu der Sehenswürdigkeit.  Wer möchte, kann sich den Text auch mediengerecht im Audioformat vortragen lassen. Mehrere Bilder zum Vergrößern, Speichern und Versenden bzw. Teilen (z.B. auf facebook) gehören genauso zur Ausstattung, wie weiterführende Links, eine Maproute-Funktion (zum Darstellen des Standortes).  Schließlich kann man sich auch zu den weiteren Sehenswürdigkeiten führen bzw. navigieren  lassen, sodass letztlich eine umfassende  Führung zu den des Ortes absolviert werden kann. Das alles ohne das Mitschleppen von gedruckten Führern.

Gewichtige Servicevorteile für User und Gemeinde

Wir tragen mit diesem zukunftsweisenden System der ständig steigenden Zahl von Smartphone-Usern Rechnung, die auf diesem Weg einfach und bequem mit dem Handy oder Tablet detaillierte Hintergrundinformationen über Sehenswürdigkeiten in Wort, Bild und Ton abrufen können. Das System ist  zudem  jederzeit ausbaufähig, so wird etwa das in absehbarer Zeit entstehende Art-Center selbstverständlich die Auswahl an Sehenswürdigkeiten ergänzen.  Auch Aktualisierungen der bestehenden Inhalte sind denkbar einfach: Bilder oder Texte werden einfach via Internet editiert und garantieren somit den Usern immer den letzten Informationsstand. Wichtig ist auch, dass sich das System neben allen  technischen und funktionellen Vorteilen auch optisch und ästhetisch harmonisch ins Ortsbild einfügt. Last, but not least ist sight-system eine echte Bereicherung unseres Serviceangebotes an Touristen und Gäste, von dem nicht nur der Ort, sondern letztlich auch die hier ansässigen Gastronomie- und Tourismusbetriebe profitieren werden. Unabhängig vom Vor-Ort-QR-Code lassen sich die alle Sehenswürdigkeiten übrigens auch einfach und weltweit von jedem PC aus auf www.sight-system.com betrachten. Aber selbst für jene Besucher, die noch kein Smartphone verwenden, zeichnet sich eine Lösung ab: Wir überlegen derzeit, im Infocenter der Gemeinde gegen eine geringe Gebühr einige Leihgeräte zur Verfügung zu stellen, damit wirklich jeder das neue Service in Anspruch nehmen kann.

Weitere Infos:

  www.sight-system.com


Gsfr. GR Brigitte Sommerbauer und Top-Obmann Martin Fürndraht und ich bei der Inbetriebnahme von sight-system (Bild: Ing. Pammer)


Beispiel für eine Infotafel